Einen QR-Code erstellen, der sich auf Anhieb scannen lässt
Veröffentlicht am · Aktualisiert am 3 Min. Lesezeit
Ein QR-Code, der sich nicht scannen lässt, ist meist ein falsch eingestellter Code, kein defektes Telefon. Vier Dinge entscheiden über seine Lesbarkeit: ein kurzer Inhalt, ein starker Kontrast, eine ausreichende Größe und eine passende Korrekturstufe. Sie zu kennen erspart, das Problem erst zu entdecken, wenn der Code auf tausend Flyern gedruckt ist.
Was das Werkzeug einstellt
Der Inhalt kann ein Text, eine Website-Adresse, ein WLAN, eine E-Mail, eine Telefonnummer oder eine Visitenkarte sein. Die Größe reicht von 128 bis 1 024 Pixeln, standardmäßig 512. Der Rand um den Code reicht von 0 bis 64 Pixeln, und Sie wählen die beiden Farben. Es gibt vier Stufen der Fehlerkorrektur: L, M, Q und H.
Ein kurzer Inhalt ergibt einen einfacheren Code
Ein QR-Code ist ein Raster aus kleinen Quadraten, den Modulen. Je länger der Inhalt, desto größer das Raster. Eine Adresse mit 36 Zeichen ergibt auf Stufe L einen Code von 29 mal 29 Modulen. Eine Adresse mit 140 Zeichen ergibt 49 mal 49 Module: mehr Quadrate, bei gleicher Größe also kleinere Quadrate und ein schwerer lesbarer Code. Kürzen Sie den Inhalt, wenn möglich, zum Beispiel mit einer kürzeren Adresse.
Die Korrekturstufe
Die Fehlerkorrektur sorgt dafür, dass der Code auch beschädigt, verschmutzt oder teilweise verdeckt lesbar bleibt. Je höher die Stufe, desto mehr Schäden verträgt der Code und desto größer wird er. Für dieselbe Adresse mit 36 Zeichen ergibt Stufe H 37 mal 37 Module statt 29 mal 29. Für die mit 140 Zeichen ergibt sie 61 mal 61 statt 49 mal 49. Wählen Sie L für eine saubere Anzeige auf dem Bildschirm und H oder Q für einen Träger, der Reibung oder Kratzern ausgesetzt ist.
Der Kontrast
Ein Lesegerät unterscheidet den Code vom Hintergrund anhand ihres Helligkeitsunterschieds. Das Werkzeug lehnt einen Kontrast unter 4,5 zu 1 ab und zeigt „Le contraste entre le code et le fond est insuffisant pour une lecture fiable“ an. Ein dunkelblauer Code auf hellgelbem Hintergrund wird ohne Schwierigkeit gelesen. Ein weißer Code auf schwarzem Hintergrund dagegen wird nicht von allen Lesegeräten gelesen: Viele erwarten einen dunklen Code auf hellem Grund.

Die Größe
Bei 128 Pixeln hat der Code mit 29 Modulen Quadrate von etwa 4 Pixeln und der mit 49 Modulen Quadrate von etwa 2,6 Pixeln. Ein Computer-Leser liest sie noch, aber ein Telefon oder ein schlechter Druck ist weniger tolerant. Je länger der Inhalt, desto mehr muss man den Code vergrößern.
Für welche Träger
Ein Plakat, eine Visitenkarte, eine Speisekarte, ein Ausweis oder ein Bildschirm: Größe, Kontrast und Korrekturstufe hängen vom Ort und vom Leseabstand ab.
Vor der Verbreitung prüfen
- Scannen Sie den Code mit zwei verschiedenen Telefonen.
- Drucken Sie ihn in echter Größe, wenn er für Papier gedacht ist, und scannen Sie dann die gedruckte Seite.
- Prüfen Sie die nach dem Scannen angezeigte Adresse.
Häufige Fragen
- Warum lässt sich mein QR-Code nicht scannen?
- Die häufigsten Ursachen sind ein zu langer Inhalt, ein unzureichender Kontrast, eine zu kleine Größe oder ein weißer Code auf schwarzem Hintergrund, den viele Lesegeräte nicht lesen.
- Welche Korrekturstufe sollte man wählen?
- L für eine saubere Anzeige auf dem Bildschirm, H oder Q für einen Träger, der Reibung oder Kratzern ausgesetzt ist. Je höher die Stufe, desto größer wird der Code.
- Welcher Kontrast wird verlangt?
- Das Werkzeug lehnt einen Kontrast unter 4,5 zu 1 zwischen Code und Hintergrund ab.
- Wie macht man einen QR-Code einfacher?
- Kürzen Sie den Inhalt, zum Beispiel mit einer kürzeren Adresse: Weniger Inhalt ergibt weniger Quadrate, also größere Quadrate.
